Schlagwort-Archive: flinntheater

maji maji flava

tansanisch-deutsche postkoloniale theaterperformance zum widerstand gegen die deutsche kolonialmacht im damaligen deutsch-ostafrika. eine flinn works koproduktion mit asedeva (daressalam). uraufführung am 30/09/2016 am staatstheater kassel.

fotos: n. klinger

„vielseitig und eindrucksvoll. wird den zuschauern in erinnerung bleiben.“ – hna
„überrascht, lässt raum für assoziationen und spielt mit der verunsicherung der zuschauer. schöner und ergiebiger kann ein theaterabend kaum enden.“ – gdn
„kluge analyse, beeindruckende schauspielerische leistung und ungeschminkte darstellung der vergangenheit. außergewöhnlich und sehenswert.“postmondaen
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schädel x

mit schädel x untersucht flinn works die sensible thematik deutscher schädelsammlungen aus der kolonialzeit. zwei biografische geschichten kreisen um einen schädel. mit (medizin-)historischen objekten und dokumenten verbinden sie sich zu einer skurrilen irrfahrt zwischen wissenschaft, politik und theater. premiere am 04/05/2016 sophiensaele berlin.

fotos: alexander barta

„athmosphärisch dichter doku-krimi mit durchaus komischen momenten“ – dradio kultur
„kunzes performance knüpft an eine aktuelle debatte an. künstlerische interventionen wie ’schädel x‘ zeigen: das sammeln, forschen und ausstellen von körpern war nicht nur prägend für das verständnis der ‚unterlegenen rassen‘, es machte die wissenschaft und das ausstellen zu einer dominanten kulturtechnik in der begegnung mit dem anderen.“ – süddeutsche zeitung
„the soothing melodies of schädel x are inseparable from the tumult around it, embodied by both the intricate, irretrievable context of its acquisition and the resounding significance of its repatriation. despite its leading white-male narrator, schädel x passes on postcolonial pleas for indemnity and atonement that should be heard at last. after an hour of thrilling investigation, we still don’t know where the skull comes from. at least, its deathlike aesthetic has now become familiar, human.“ –
potsdam postcolonial

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krishna’s elite (ua)

doku-fiktion (künstlerische leitung: sophia stepf und konradin kunze). uraufführung am 12/12/2013 am hau3 berlin. eine produktion des flinntheater in koproduktion mit dem hebbel am ufer. gefördert aus mitteln des hauptstadtkulturfonds.

fotos: benjamin krieg

„nichts wie hin!!“ – der freitag
„vielschichtiges stück. langanhaltender applaus.“ – hna

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kosa la vita [kiswahili = kriegsverbrechen]

in der forschungsresidenz flausen – young artists in residence am theater wrede+ in oldenburg entwickelten flinntheater und quartett PLUS 1 gemeinsam eine form von musikalischem dokumentartheater und präsentierten die forschungsergebnisse im juli 2013 und am 28/01/2013 in den sophiensaelen. unter dem titel kosa la vita – revision wurde die forschung in einer weiteren residenz 2015 am theaterlabor bielefeld fortgesetzt.

fotos: corinna thiesen

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